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UMFdenken – jetzt!

Über uns

Wöchentlich treffen sich die Mitarbeitenden um über vergangene und bevorstehende Aktionen zu sprechen und diese zu planen. Die stattfindenden und geplanten Aktionen sind dabei sehr vielfältig. Neben einer Waldexkursion mit einer Försterin und ein Besuch auf einem Bio-Bauernhof, stehen Projekte wie gemeinsames Kochen und Backen, aber auch die Zusammenarbeit mit einem Jugendtreff und einer Longboard-Gruppe auf dem Programm. Dadurch sollen Räume zur Begegnungen und ein Recht auf soziale und ökologische Bildung geschaffen werden. Im Vordergrund steht ebenfalls, dass die UMFs in Kontakt mit einheimischen Jugendlichen treten. Dadurch wird ein interkultureller Austausch angestrebt.

Ebenso wie das Projekt Freizeit für Flüchtlingskinder kann UMFdenken – jetzt! nur durch das hohe ehrenamtliche Engagement und die finanzielle Unterstützung in Form von Spenden bestehen.

Wöchentlich berichten wir ebenfalls über unsere Aktionen auf unserer Facebook Seite, außerdem teilen wir dort auch aktuelle Informationen, schaut doch mal vorbei!

Hintergründe

Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen gibt es auch immer mehr Jugendliche, die sich aus ganz unterschiedliche, nachvollziehbaren Gründen ohne Eltern auf den Weg nach Deutschland machen.

Nach der Ankunft in der Inobhutnahmestelle in Osnabrück werden die unbegleiteten minderjährigen Geflüchtete (UMF) in verschiedene Jugendeinrichtungen aufgeteilt. Die in diesen Einrichtungen untergebrachten Jugendlichen benötigen vor dem Hintergrund ihrer überstandenen Flucht ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.

Das Projekt will einen Beitrag dazu leisten, Chancen auf Teilhabe am sozialen Leben zu bieten und die Selbstständigkeit der Jugendlichen zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Jugendzentren und anderen Einrichtungen wird ein interkultureller Austausch zwischen den jungen Menschen angestrebt. Außerdem sollen lokale Akteur:innen eingebunden und für die Belange der Geflüchteten sensibilisiert werden.

Geschichte

Die Arbeitsgruppe „UMFdenken – jetzt!“ gründete sich im Spätsommer 2015 aus dem Projekt FreiZeit für Flüchtlingskinder. Dieses wiederum ist Teil des Exil e.V. und wird als Studierendeninitiative vom AStA der Universität Osnabrück gefördert.

Anlass der Gründung war der Jugendkongress „Zukunft selber machen“. Ausgerichtet wurde dieser vom Bundesumweltministerium (BMUB) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Im Rahmen dieses Kongresses beantragte FreiZeit für Flüchtlingskinder Fördergelder für Aufbau und Etablierung von UMFdenken – jetzt! Diese Startfinanzierung wurde unverzüglich genutzt, sodass wenige Wochen später bereits erste Freizeit- und Begegnungsaktionen organisiert werden konnten.

Mit der jahrelangen Erfahrung von FreiZeit für Flüchtlingskinder in der Gestaltung von Freizeit- und Begegnungsangeboten für junge Menschen wurde sodann eine Arbeitsgruppe geschaffen, die sich in Stadt und Landkreis umfangreich vernetzt hat. Eine Vielzahl an Kooperationen ermöglicht es der Initiative, abwechslungsreiche Aktionen zu organisieren. Kurze Zeit später weitete auch das Kinderhilfswerk terre des hommes seine bestehende Förderung für FreiZeit für Flüchtlingskinder auf UMFdenken – jetzt! aus.

In der Regel versuchen die Angebote, ein Bewusstsein zu schaffen für Natur und Nachhaltigkeit sowie niedrigschwellig ökologische Bildung zu vermitteln. Studierende verschiedenster Fachbereiche, Berufstätige, Geflüchtete und Pensionierte legen als Mitarbeitende einen zweiten Schwerpunkt darauf, UMFdenken – jetzt! sozial nachhaltig zu gestalten und Räume für Begegnungen zwischen geflüchteten und alteingesessenen Jugendlichen zu schaffen, indem beispielsweise Schulen oder Jugendzentren besucht werden. Dieser Begegnungscharakter betrifft nicht zuletzt die Mitarbeitenden selbst.